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Feldvögel erleben in der Gütersloher Kulturlandschaft
aktualisiert: 15:02, 23.08.2011
Rebhuhn, Wachtel, Schafstelze und Co. sind die charakteristischen Vogelarten einer intakten Kulturlandschaft. In den letzten 30 Jahren haben sie durch den Wandel in der Landbewirtschaftung stark im Bestand abgenommen, so dass sie heute wesentlich seltener und nur noch in wenigen Bereichen vorkommen. Mit dem Schutzprojekt sollen die Feldvögel durch Lebensraumverbesserungen gefördert werden.
Allgemeine Informationen

Noch vor wenigen Jahrzehnten prägte der Lerchengesang Frühling und Sommer im ländlichen Raum. Als fester Bestandteil des Landschaftserlebens war er in Lieder und in der Literatur fest verwurzelt. Ackerflächen ohne den Gesang der Feldlerche waren nicht vorstellbar.

Feldlerche

Goldammer

Heute sind erschreckend viele landwirtschaftlich genutzte Flure totenstill, die Lerchen sind verschwunden und mit ihnen viele weitere Feldvögel wie Rebhühner, Kiebitze, Braunkehlchen, Goldammern und Wachteln.

Kiebitz

Rebhuhn

Das Schutzprojekt der Biologischen Station soll dazu beitragen, dass sich der Feldvogelbestand wieder erholen kann. Das Landschaftserlebnis im ländlichen Raum soll wieder vielfältiger und sinnenfroher werden. Dazu gehören auch blühende Acker- und Wegrandstreifen mit bunten Schmetterlingen als "Augenweide" sowie der akustische Genuss des Gesanges der Feldvögel. 

Wachtel

Braunkehlchen

Die Biologische Station führt das Projekt seit Frühjahr 2009 in Kooperation mit der 
Stadt und dem Kreis Gütersloh durch.

Im Vordergrund stehen die gezielten Schutzbemühungen für die Feldlerche als Indikatorart der offenen Agrarlandschaft. Andere Ackervögel sowie Feldhasen und zahlreiche Insekten, die ihren Lebensraum mit der Feldlerche teilen, profitieren ebenso von den verbesserten Lebensbedingungen. 

Aufruf zur Mithilfe!

Wer kennt sie nicht, die Feldlerche? Kaum ein Vogel ist in Liedern, Gedichten,Mythen und Geschichten so stark vertreten wie der hoch über den Äckern singende Sommerbote. Leider droht der braune Vogel mit der Vorliebe für die offene Kulturlandschaft ganz zu verschwinden. Viele Teile der Agrarlandschaft sind inzwischen nur noch sehr dünn besiedelt oder bereits verlassen. 

Über 75% der Feldlerchenpaare sind in den letzten Jahrzehnten aus unserer Heimat verschwunden! Also höchste Zeit, dass für die Feldlerche als typischen "Ackervogel" konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen werden

 

Für die Umsetzung gezielter Maßnahmen sammelt die Biologische Station Daten zum Vorkommen der Feldlerche!  Wenn Sie Lerchen-Ackerflächen im Stadtgebiet Gütersloh oder Bielefeld, bzw. im Kreis Gütersloh kennen, melden Sie diese bitte bei der Biologischen Station! 

Ansprechpartnerin:
Conny Oberwelland


Telefon: 05209-98 01 01

Email: 

conny.oberwelland@biostationgt-bi.de

Feldlerche Gesang
Feldlerche Ruf

Auch das Haller Kreisblatt veröffentlichte hierzu einen Beitrag.

 


Kontakt
Anschrift
Biologische Station Gütersloh/Bielefeld
Niederheide 63,
33659 Bielefeld

Tel.: 05209 / 980101
Fax: 05209 / 980102

E-Mail
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